Live-Bericht 2017

25.06. 18:00 Uhr
Der 12. STUNT 100 ist nun beendet. Wir freuen uns jetzt schon auf das kommende Jahr. Ein Termin, der dann möglichst ein regelmäßiger Termin werden soll, wird innerhalb der kommenden 6 Wochen gefunden und dann als „Save the date“ verkündet. In kleinem Kreis wie dieses Jahr wars auch schön. 2018 dürfen es trotz einer unglaublichen Vielzahl an Ultralaufveranstaltungen, die es inzwischen gibt, dann auch wieder ein paar Läufer mehr sein. Es ist und bleibt ein Einladungslauf, aber wer bock auf das ewig unterschätzte Leinetal und uns hier hat, schreibt gern mal ne Mail an Hansi (info@hjkoehler.de).
Hier nun das Endergebnis und das Foto der diesjährigen Finisher.

Von links: Peter Vogt, Eckhardt Seher, Björn Niehenke, Sebastian Gonschorek, Tim Weißbach, Heiner Schütte, Volker Fohrmeister, Stephan Hloucal, Henner Grote.
Es fehlt auf dem Bild Ron Dennis.

25.06. – 13:50 Uhr
Heiner Schütte holt nach 33:34 Stunden seinen 9. Stern für diese Anzahl an Zieleinläufen beim STUNT 100. 26 min vor Zielschluß musste er die Lage sicher unter Kontrolle haben, was ihm mit seiner Erfahrung natürlich gelang. Er ist mit 9 Sternen nun mit Brigitte gleichauf. Da wirds dann 2018 also auch in dieser Hinsicht mal spannend…
Lustig: Trotz der Vorverlegung der Startzeiten um 2 Stunden hat es zum Zielende wieder den jährlich üblichen Regenschauer hier gegeben. Wir grillen mit Läufern und Helfern also mal wieder im Zelt. Familienfest eben. Wir bauen hier danach ab und melden uns gegen Abend nochmal.

25.06. – 12:10 Uhr
Henner Grote kommt in 29:55 Stunden erstaunlich locker ins Ziel gelaufen. Auf der letzten Runde war er müde und legte sich auf einer Bank im Wald schlafen. Watt mut, datt mut. Wir erwarten nun ab etwa 13 Uhr den letzten Läufer Heiner, der das Ding in seinem 9. Finish komplett durchgerechnet rechtzeitig vor Zielschluß um 14 Uhr zu Ende bringen wird.

25.06. – 11:50 Uhr
Stephan Hloucal kam nach 31:07h ins Ziel. Er ist übrigens der einzige Teilnehmer, der bereits bei unserer Premiere im Jahr 2005 hier gestartet ist. Nicht jedesmal kam er ins Ziel und er läuft auch nicht in jedem Jahr. Aber er ist eben Gast der ersten Stunde.
Und was ist sonst so los? Die Läufer kriechen (!) so langsam wieder aus ihren Löchern. Finisher oder auch die DNF´ler, die zweifelsohne Teil unserer Läufergemeinschaft hier sind, haben weitgehend ein wenig geschlafen und treffen sich hier zum ersten oder zweiten Frühstück auf dem Sportplatz.
Sandra hat sich auch wieder gefasst und ist fröhlich.
Erinnert ihr euch noch an Helmut, der nachts anrief wegen der Glühwürmchen? Das haben inzwischen ziemlich alle Läufer bestätigt. Das muss echt dieses Jahr ein wunderschönes größeres Naturschauspiel an mehreren Stellen gewesen sein. Interessant auch der Bekanntheitsgrad der Veranstaltung und der besonderen Gestalten, die sich hier das Wochenende durch die Gegend bewegen. Kontakte zu Jägern oder Partygängern in der nacht irgendwo im Landkreis verteilt gingen immer auf mit einem „Ach ja, ihr seid doch die Läufer mit den Wahnsinssleistungen aus Sibbesse“, oder so ähnlich. Schön: 🙂

25.06. – 09:45 Uhr
Die „Party-Gang“ Tim und Björn sind im Ziel nach 27:27 Stunden. Über zwei Stunden schneller als letztes Jahr. Und sie haben Frank (Müller) symbolisch die ganze Strecke dabei gehabt. Zu dritt haben sie hier letztes Jahr den STUNT 100 aufgemischt. Siehe Foto unten.
Zitat von Volker Fohrmeister eben, welches so ziemlich eine Art Tor des Monats werden könnte: „Ich musste auch auf den letzten Kilometern laufen, weil ich nicht mehr gehen konnte. Meine Ferse schmerzte zu stark“! :-))))))

25.06. – 08:20 Uhr
Auch Ron Dennis hat das Ziel erreicht. Er wurde 5. in einer Zeit von 26:14 Stunden und hat wie Volker Fohrmeister hier heute das erste Mal 100 Meilen gefinisht. Glücklich steht er im Ziel, was traditionell wie fast jedes Jahr vom Nieselregen heimgesucht wird. Er sagt -lächelnd-, das waren auf der letzten Runde die schwersten 20 km seines Lebens.

25.06. – 07:40 Uhr
Helmut Hardy musste von den Helfern von km 127 in Banteln leider mit nach Sibbesse genommen werden. Er ist als 5. DNF dieses STUNT 100 raus. Seine gezielte Vorbereitungszeit von nur wenigen Monaten war leider noch zu kurz. Aber er startete hier schon zu früheren Zeiten 2x erfolgreich, so dass er den heutigen Tag sicher wegstecken kann.
Heiner Schütte ist sicher einer der erfahrensten Ultraläufer unseres jährlichen Teilnehmerfeldes. Er leidet ebenfalls seit Stunden, kann das aber einschätzen was geht. In Banteln bei km 127 -also direkt nach dem Dschungel im Külf- zuckte er glauben wir ein wenig mit einem DNF. Schluckte dann aber nur ganz kurz Cola runter und raffte sich wieder auf. Er hat heute definitiv einen schlechten Tag. Weiß aber ganz genau, wenn er sich jetzt zusammenreisst, kann er bis zum Zielschluß um 14 Uhr vielleicht ganz knapp da sein.

25.06. – 05:20 Uhr
Auf Platz 4 kommt Sebastian Gonschorek ins Ziel des STUNT 100! Mit 23:11 Stunden bleibt auch er noch weit unter 24.
Klasse, er schaut ein wenig müde nach der Nacht, aber sonst völlig gut aus.

25.06. – 03:50 Uhr
Volker Fohrmeister kommt nach 21:49 Stunden als 3. ins Ziel!

25.06. – 03:40 Uhr
Die harten Fakten in Zahlen:

25.06. – 03:20 Uhr
Die beiden haben sich über fast 140 km eine „Jagd“ geliefert. Nach dem Külf, kurz vor Sibbesse am Ende der dritten Runde trafen sie aufeinander und beschlossen dann, gemeinsam den Streckenrekord ins Visier zu nehmen. Sie rannten gemeinsam durch und haben es gepackt! Hier in Sibbesse versorgen sie und ruhen bereits ein wenig.
Volker Fohrmeister läuft in seinem ersten 100 Meilenlauf auf Platz 3 mit etwas Abstand und ihm gehts ebenfalls gut. Sebastian Gonschorek ist als 4. auf der letzten finalen Runde von 20 km, die als Wendepunktstrecke angelegt ist. Die Läufer treffen sich also. Etwas angeknockt war er nach 140 km hier, aber das passt schon. 🙂
Imre hatte viele km Magenprobleme und musste als Vorjahreszweiter nach 127 km nach dem Külf aussteigen. Schade. Schade auch, dass die trainingsfleissige Sandra es diesmal im ersten Versuch noch nicht schaffen konnte. Emotional stark bewegt musste sie nach 102 km in Sibbesse aus dem Rennen. Sie lag dort auch bereits über der Cut-off Zeit. Kopf hoch Sandra. 2018!
Helmut Hardy läuft ja seit Streckenhälfte ohne seine „Jungs“. Etwa aus km 98 rief er an und freute sich über einen Wald voller Glühwürmchen. Wie süß. Früher meldeten die Läufer Wildschweine und Luchse aus der Nacht. Eben ( 3:10 Uhr) rief er wieder an. Hat die Aidstation in Godenau bei km 114 verpasst und ist bereits im Anstieg in den Külf. Die Regeln lauten, dass keine Aidstation ausgelassen werden darf, man muss auf dem Kurs bleiben. Das war für ihn dort ein unglückliches Ding. Wir konnten ihn aber gottlob dazu bewegen, auf einem kurzen Weg zurück die Aidstation zu erreichen. Disqualifizieren möchten wir hier niemanden. Er ist also noch im Rennen.
Und seine „Jungs“, Tim und Björn? Ausdrücklich als freundlicher Spaß gekennzeichnet: Sie laufen nun die Verpflegungsstationen plündernd durchs Leinebergland und verbreiten gute Laune!

25.06. – 02:19 Uhr
Eckhard Seher (links auf dem Foto) und Peter Vogt (rechts) erreichen gemeinsam das Ziel in neuer Streckenrekordzeit von 20:19 Stunden! Geil!

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25.06. – 01:45 Uhr
Die ersten Läufer sind auf dem Weg ins Ziel!!!!
Was für ein STUNT 100 in diesem Jahr! Sorry, dass der Bericht gestern Abend so plötzlich abbrach. Aber auch der, der ihn schriebt übermüdet mal an so einem Wochenende. 😉
Vorn laufen immer noch Eckhardt und Peter. Und ich nehme es vorweg: Der Rekord von Phillipp von 20:35 Stunden aus dem Vorjahr ist in sehr großer und ernst zu nehmender Gefahr! Das ist um 02:35 Uhr.
Wir sammeln nun die ereignisreichen Infos aus der Nacht und sind so schnell es geht wieder dran. Doppelsieg? Einzelsieg? Rekord?
Sandra ist leider raus. Si kam nach 102 km in Sibbesse 20 min nach Cut off an und ist erschöpft und auch sehr enttäuscht. Kopf hoch Sandra. Der Vorjahreszweite Imre, hatte viel Magenprobleme und stieg in Banteln bei 127.


24.06. – 19:50 Uhr
Gute Nachrichten:
Alle haben die Cut-Off-zeit in Eimsen geschafft. Sandra kam als Letzte 12 min vor Ablauf dort an und setzte ihre Reise mit offenbar neuem Mut fort. das freut uns hier. Björn und Tim laufen nun ohne Helmut weiter. Helmut hängt ein wenig durch. Das gibt sich sicher wieder.

24.06. – 19:00 Uhr
Volker beschreibt Imre:
„Der Typ ist ein Tier! Der kotzt sich an der Strecke völlig aus und 10 min später ist er wieder neben mir, als wenn nichts wäre.“

24.06. – 18:40 Uhr
THE RACE IS ON !!!
Leute, ist das spannend an der Spitze! Eckhardt kam mit Vorsprung als Erster rein. Gefolgt von Peter Vogt. Der machte aber eine viel kürzere Pause und sieht ebenfalls extrem stark aus. Sie sind nun auf Sichtweite in die 3. Runde in den Wäldern verschwunden.
Volker Fohrmeister kommt nach 102,7 km ganz kurt vor Imre hier an. Klar sind sie angespannt. 102 schwere km. Aber auch sie haben es noch drauf. Was für ein Rennen an der Spitze!!!
Stephan Hloucal wurde gerade noch eben von einem zufällig vorbeifahrenden Helfer vor einem Verlaufen bewahrt.
Ron Dennis ist in Eimsen bei km 84 und wünscht sich neue Beine.
Noch eine Stunde (19:45 Uhr) bis zur Cut-Off Zeit in Eimsen, der für alle gilt, also nicht nur für Sandra, sondern auch für die Herren-Gang dort.


24.06. – 17:58 Uhr

Eckhard Seher ist nach 102,7 km nun hier in Sibbesse! 12 min schneller als der Streckenrekord im letzten Jahr von Phillipp. Er eilt, will aber schnell vor der Nacht hier duschen. Er sieht stark und ambitioniert aus!

Sandra sitzt gerade im mentalen Loch bei km 76 in Röllinghausen und lässt Heiner ziehen. Sie will dort eine längere Pause machen aber läuft wohl weiter. Wie gesagt, den Cut-Off 8 km später muss sie beachten.

24.06. – 17:40 Uhr
Wow! Neue Zeiten liegen vor und in den harten Bergen tut sich was und es kommt Bewegung in die dicht zusammenhänge Spitze. Nur 20 min nach Eckhardt war Peter Vogt bei km 92 in Brüggen. Für Ultraverhältnisse zu diesem Zeitpunkt ein Wimpernschlag. Ein Rückstand, der nach km 100 relativ schnell aufgeholt werden könnte!!!
26 min hinter Eckhardt kommt auch schon der Vorjahres-Zweite Imre, der hier ganz sicher auf einen Sieg schaut. Er hat sich mit hoher Präzision und Zielgenauigkeit auf diesen Tag vorbereitet. Eigentlich ist er Ultra-Triathlet und stand terminlich vor der Entscheidung STUNT 100 oder ein doppelter Ironman in Emsdetten. Er entschied sich für den STUNT 100. Auch Volker Fohrmeister hat nur 31 min Rückstand bei km 91.
Die Jungs treiben sich da vorn auf Streckenrekordniveau wirklich alle entweder in heaven or in hell.
Sowie wir etwas von allen anderen Teilnehmern wissen, bekommt ihr hier Infos.
Wie ist eigentlich das Wetter? Zum laufen klasse. Das spielt sicher auch eine Rolle.

24.06. – 17:30 Uhr
Wir blicken mit Spannung ganz nach vorn und ganz nach hinten ins Feld. Ganz vorn schickt sich Eckhardt Seher an, die Durchgangszeit des STreckenrekordes des Vorjahres zu unterbieten nach 102 km hier in Sibbesse. Die Läufer haben dann zwei von 4 verschiedenen Runden hinter sich. Wir erwarten Eckhardt grob gegen 18 Uhr, vielleicht sogar etwas früher. Phillipp hatte hier letztes Jahr eine Laufzeit von 12:10 Stunden.
Dann muss man eben sehen, wie Eckhardt durch den Abend und die einbrechende Nacht kommt. Alles bisher ist für jeden Läufer eher ein „Austoben“.
Nachdem leider Brigitte aussteigen musste, sind ganz hinten nun Heiner und Sandra. Der Durchgangszeit in Röllinghausen nach km 76 zu urteilen, müssen sie zumindest ein Auge auf die Cut-Off Zeit in Eimsen bei km 84 halten. Sie müssen dort eintreffen bis 19:45 Uhr.



24.06. – 16:50 Uhr

Brigitte Koczy musste leider aussteigen. Ihr Fuß, an dem sie letztes Jahr einen Ermüdungsbruch hatte, tut leider sehr weh. Da macht es durchaus Sinn, so eine Verletzung nicht weiter zu provozieren. Natürlich ist sie enttäuscht, da sie hier das 10. mal ins Ziel kommen und sozusagen ihre Sibbesser tausend Meilen schaffen wollte. Sie trägt es trotzdem mit Fassung.
Aus Eimsen bei km 84 -nachdem die Läufer dort bereits die ersten wirklich schweren Steigungen hinter sich haben- erreichen uns zur Zeit nur lückenhaft Nachrichten. Die Mobilfunkverbindung an dem Standort ist leider schlecht.


24.06. – 15:20 Uhr

Eckhardt Seher aus Berlin (57 Jahre alt!) führt nun den STUNT 100 an. Zeitlich grob im Rahmen des Streckenrekordes des Vorjahres!!!
Er hat unter anderem in diesem Frühjahr den anspruchsvollen 217 km langen Hexenstiegultra im Harz gewonnen und das ist hier durchaus ernst zu nehmen.
In der Ankunft in der Aidstation Rollinghausen bei km 76 hat er nun 7 min Vorsprung vor Vorlker Fohrmeister, der hier seinen ersten 100 Meilenlauf schaffen möchte.
Sebastian Gonschorek (im Harz hinter Eckhardt Zweiter) läuft hier gefasst und unaufgeregt über den Kurs. Er geniesst die Landschaft und das wirklich angenehme Laufwetter.
Heiner und Sandra sind ein klasse Gespann. Heiner kennt perfekt die Strecke und die Ultralauferei an sich und kann Sandra bei ihrem ersten 100 Meilenlauf mit Verletzungspech vor wenigen Wochen eine große Unterstützung sein. Sie hängt gerade mental ein wenig, was ja auch völlig normal ist in diesem Moment bei km 61 für sie.
Phillipp Matzke, Vorjahressieger und Streckenrekordler wird hier auf dem Kurs als Gast gesichtet. Offenbar hat er gecheckt, das nicht weniger als 4 Läufer in Sichtweite zu seinem Rekord sind. Und da hat er sich von Göttingen kommend mal auf die Socken gemacht um das hier live zu erleben.

Phillip Matzke:

Brigitte bekommt etwas bedenkliche Probleme mit ihren Füßen. Dort hatte sie letztes Jahr Ermüdungsbrüche. Krankenschwester Jutta macht sich auf den Weg um sich das anzuschauen. Brigitte´s Wunsch ist es, getaped zu werden. Wir hoffen, dass das Sinn macht. Jutta ist gerade unterwegs.

Hier die aktuellen Zahlen:

24.06. – 13:15 Uhr
Helmut, Björn und Tim sind nun in Sibbesse durchgekommen. „Durchgekommen“? Naja, sie haben gerastet. 🙂 Klasse Truppe. Un symbolisch ist der in der Gang fehlende Frank immer und überall dabei.

An der Spitze:
In der Tabelle sind immer die Ankunftszeiten erfasst. Nicht berücksichtigt ist hier, wie lange sich die Läufer in der Station aufhielten. Nach 48,7 km in Sibbesse liefen Imre und Volker als Führende wieder raus. Dahinter Peter und Eckhardt. Teils mit Messer zwischen den Zähnen. Spannend!
BIs zur nächsten Station in Wrisbergholzen nach 61,2 km haben sie keine wirklich schwere Strecke zu überwinden. Angesichts dessen, dass der STUNT 100 aber ab etwa km 65 schwer wird, sollte man sich da die Kräfte einteilen. Es ergibt sich nach 61 km ein neuer Stand an der Spitze:
Führend zusammen Volker und Eckhardt. Volker läuft übrigens seinen ersten 100 Meilenlauf. Allerdings war das bei Phillipp Matzke im letzten Jahr auch so und es endete mit Streckenrekord. Mit 5 min Abstand dahinter nun Peter und Imre.

Gerik Mik aus Holland hat den STUNT 100 leider beendet. Er hat hier schon oft gefinisht, ist aber noch von einem sehr langen Lauf am letzten Wochenende erschöpft. Er verließ zwar noch die Station und lief zum Waldrand, drehete dort aber nach rund 2 km wieder um und kam zurück. Schade.

24.06. – 12:20 Uhr
Die Läufer haben nun überwiegend alle die schöne erste Runde hinter sich. Wie üblich um diese Zeit keine nennenswerte Schwierigkeiten. Vorn spitzt sich die sportliche Situation zu. Die Männer haben sich gegenseitig abgecheckt und werden auf der recht schweren zweiten Runde nun die Vorentscheidung suchen. Wir kennen das aus den Vorjahren. Das Suchen ist erstmal so eine Sache. Wer hier bei km 102 wieder in Sibbesse durch kommt, ist noch lange nicht zwingend der spätere Sieger.
Brigitte ist gerade in der Station. Sie hatte Verletzungspech in den vergangen Monaten und noch nicht wieder in voller Form. Das Gute: Sie strebt ihr 10. Finish an und wenn es um die zeitlich perfekte Renneinteilung geht, ist sie wirklich Spezialistin.
So am Rande: Wir haben hier echt ne Zeckenplage im Wald in diesem Jahr.
Hier erstmal die aktuellen Zeiten:

 

24.06. – 10:55 Uhr
Bitteschön: Alle Zeiten bis km 32. Wie vorhin klar angesagt, wir sehen nun, wer hier etwas vorhat. Unabhängig davon, ob der Plan aufgehen wird. Aber die ersten 5 Läufer sind definitiv die, die ganz nach vorn schielen. Wir erwarten in Kürze in Sibbesse Stephan Hloucal als ersten Läufer, der jedoch um 4 Uhr gestartet ist. Aus der 4 Uhr Gruppe kam unser langjähriger holländischer Gast Gerik am Aussichtsturm an und meinte, sein Kopf sei müde. Er lief vergangenes Wochenende erst woanders 100 Meilen.

24.06. – 09:55 Uhr
Bäämm!!! Los gehts! 😉

24.06. – 09:40 Uhr
Wir haben da so ein Bauchgefühl…… In der ersten Aid-Station bei km 14 in bad Salzdetfurth sind nun alle Läufer durch. Aus der „schnellen“ Gruppe, die um 6 Uhr startete, kamen 6 Läufer in der Gruppe an und da schwang etwas in der Luft mit. Da geht was heute! Die Dichte der sportlichen Leistung ist vorn unter den Teilnehmern in diesem Jahr sehr hoch. Genau so kam es. Die „Jungs“ haben sich offenbar erstmal 14 km gegenseitig beobachtet. Beim Hildesheimer Aussichtsturm nach 32,5 km werden wir definitiv wissen, wer hier heute zumindest etwas geplant hat.

Klar wissen wir alle, dass das, was sich bis km 100 hier abspielt nur ein Vorgeschmack für spätere Platzierungen sind. Aber die Ambition auf einen Gesamtsieg, das persönliche Ausrufezeichen, wird meist schon vorher gesteckt. Wer nimmt das Ding hier von vorn in die Hand? Wer hält zumindest nach Ultradimension Kontakt? Bald wissen wir mehr. Aber in dieser Gruppe glühte es. Es sind die Zeiten der Tabelle unten, die mit 1:31 Stunden Laufzeit erfasst wurden. 😉

Am Hildesheimer Aussichtsturm nach 32,5 km kam Stephan Hloucal als Erster an. Er startete allerdings in der Gruppe 2 Stunden früher um 4 Uhr. Er ist der einzige Teilnehmer, der bereits bei der Premiere 2005 dabei war. Heute aber ohne Husky, da die Lady schon etwas betagt ist.

Sandra läuft mit Heiner zusammen und das scheint auch zu harmonieren. Das Schöne: Ihre blöde Verletzung, die sie sich vor ganz wenigen Wochen eingefangen hat, scheint erträglich zu sein. Sie lächelt und geniesst bisher die Strecke.

Das Wetter ist immer noch sehr angenehm. Knapp 20° und wir haben auch erfrischenden Wind.
Bald liegen uns die sehr sicher sehr interessanten ersten Ergebnisse des Hauptstartes vor, dessen Teilnehmer km 32,5 erreichen. Dranbleiben…..


24.06. – 08:10 Uhr

Hier erstmal die nackten Ergebnisse. Interessante Infos dazu etwa um 9 Uhr.

24.06. – 06:30 Uhr
Los gehts! Durch die vorgezogenen Startzeiten ist hier schon seit kurz nach 3 Uhr ein wenig Betrieb auf dem Sportplatz in Sibbesse gewesen. Um 4 Uhr sind dann 5 Läufer gestartet, der Hauptstart war eben um 6 Uhr für die anderen 10.
Wir haben zur Zeit allerbeste Wetterbedingungen und auch die Vorhersagen sind moderat.
Um 4 Uhr gings los für unsere beiden Damen Sandra und Brigitte. Sandra ist das  allererste Mal hier und es ist auch ihr erster Start über 100 Meilen überhaupt. Brigitte blickt auf 9 Finishs beim STUNT 100 zurück, so dass es in der Luft liegt, ein STUNT 1000 für sie an diesem Wochenende werden zu können. Alles ist möglich. 🙂
Nach 2 Stunden sind 4 Läufer der früheren Startgruppe durchs Gebüsch nach 14 km am ersten Verpflegungspunkt angekommen. Zitat: „Wege sind ok, nur die Brennesseln vom Griesberg runter sind scheiße!“ OK, das war ja erst der Anfang…..
Gegen 8:30 Uhr haben wird dann viele Ergebnisse aus der ersten Station.

 

Yes! Technische Vorbereitung steht. Kann hier morgen ganz früh losgehen. Um 4 Uhr (!!!) starten die Läufer, die voraussichtlich etwas mehr Zeit benötigen werden. Der Hauptstart ist dann um 6 Uhr. Im Gegensatz zu früheren Jahren haben wir die Startzeiten für alle um 2 Stunden vorverlegt.

Die ersten Läufer der 4 Uhr Startgruppe werden gegen 6 Uhr die erste Aid-Station bei km 14 in Bad Salzdetfurth erreichen, so dass wir euch wohl schon vor 7 Uhr am Samstagmorgen hier die ersten Infos geben können.

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