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Streckenbeschreibung (Das gewohnte Bild mit dem neuen Höhenprofil folgt hier in Kürze) Wir
haben ab 2013 eine komplett neue Strecke! Im 9. Jahr des STUNT war
dieser Schritt notwendig. Dafür gibt es im wesentlichen 3 Gründe:
1. Die in den Jahren gesammelten Erfahrungen. Unsere Teilnehmer sind härter drauf, als wir uns das bei der erstmaligen Planung 2004/2005 vorstellen konnten. Ihr könnt einfach mehr ab und das sollt Ihr bekommen. Natürlich sind wir hier im Leinebergland und die Möglichkeiten deshalb naturgemäß beschränkt. Außerdem soll alles machbar bleiben und unsere Gäste sollen Spaß haben. Wir gehen nicht den Wettbewerb ein, immer härtere und tödlichere Kurse zu erschaffen. Damit sollen gern die anderen angeben. Wir wollen unseren Gästen aber einen hübsch anspruchsvollen Kurs im Leinebergland bieten, in dem die höchste Erhebnung der Strecke auf 395m über NN liegt. 2. Im Laufe der Jahre hat sich der alte Kurs leider aus Trail-Läufer Sicht an immer mehr Stellen zum Nachteil verändert. Es ist eben nicht mehr so im Wald wie 2005. Immer mehr Wege des Originalkurses wurden befestigt. Bäume gefällt, Landschaft im Detail geplättet. Wir hatten zunehmend Schwierigkeiten, den STUNT noch als Trail-Lauf zu bezeichnen. Stammgäste kennen das schon: Immer wieder mussten wir von Jahr zu Jahr kleine Kurskorrekturen vornehmen, so daß man sich fragen musste, wo denn die Strecke im Detail dieses Jahr lang geht. Das Flickwerk wird nie völlig abgestellt werden können. Ab jetzt ist aber alles in die Luft gesprengt und es gibt einen völlig neuen Kursverlauf. 3. Außerdem: Viele richtig tolle Trails die es hier gibt, waren im alten Kurs aus verschiedenen Gründen garnicht eingebaut. Für unsere Verhältnisse gibt es fantastische Single-Trails und einfach allgemein "geile" Wegverläufe, die unsere Gäste nun kennen lernen werden. So eine Streckenfindung ist immer auch an äußere Bindungen geknüpft. Z.B. Aid-Stations müssen in einem sinnvollen Abstand vorhanden und legal mit PKW anfahrbar sein. Der neue Kurs wurde von einem kleinen vorab eingeweihten Team getestet. Wir sind der Meinung, die neue Strecke ist großeartig! Achtung Stammgäste: Die ganze Strecke ist zwar neu, aber immer noch in unserer Gegend. Unvermeidlich kommst Du an sehr vielen Stellen vorbei, die Du kennst. Es ergibt sich auch immer mal eine gewisse Logik, bestimmte Hauptpunkte der Strecke wie gewohnt nacheinander anzulaufen. Das geschieht aber meist auf anderen Detailverläufen. Läufst Du zum Beispiel auf der 3. Runde von Sibbesse nach Godenau so wie füher auf der 1. Runde, bist Du falsch. Solche Dinger gibt es an mehreren Punkten. Achte also insbesondere als Stammgast immer auf Dein GPS-Gerät! Was ist nun anders als früher: - Mehr Single Trails - Viel mehr Höhenmeter (über 1000 mehr!!!) - Mehr wunderschöne Streckenabschnitte - Größere Abstände zwischen den Aid-Stations - Mehr Anforderung in der Summe des Ganzen - Weniger Asphalt (kein "Death Valley" im Leinetal) - Weniger Gestrüpp Das bleibt: - Der grundsätzliche Ablauf des ganzen Wochenendes - 4 verschiedene Runden mit Knotenpunkt in Sibbesse - Und - ganz wichtig - der familiäre und unaufgregte, herzliche Charakter des Originals. Unser Helferteam wird sich unverändert mit Liebe und Hingabe um jedes unserer "Schäfchen" kümmern. Nur die 100 Meilen Trail laufen musst Du noch selbst. :-) Ich hab´ überhaupt keinen Plan, ob und wieviel mehr Laufzeit Ihr brauchen werdet. Ihr macht das schon. Also, dann mal los. Wie ist es ab 2013? Streckencharakter: Der STUNT 100 verläuft auf 4 unterschiedlichen großen Runden. Nach jeder Runde wird der Sibbesser Sportplatz angelaufen. Es ist ein Trail-Lauf, der trotz unvermeidlicher Km auf Asphalt seinem Namen mehr als gerecht wird. Die neue Strecke hat 4060 gesammelte Höhenmeter. Der alte Kurs hatte knapp 3000. Die Messung erfolgte mit identischer Software der Landesvermessungsämter, es kann also verglichen werden. Die Höhenmeter und damit die Schwere der Strecke ergeben sich durch das pausenlose Auf und Ab. Es gibt nur sehr wenige flache Passagen. Insbesondere die schnelleren Läufer werden unter Umständen nachts in einen dann sehr anspruchsvollen Streckenabschnitt geraten (Insider: Der "Külf" aus der alten Runde 1. Diesmal aber in entgegengesetzter Richtung). Du kannst hier stürzen und auch Ab-stürzen. Es ist dort nachts nicht ungefährlich. Sei Dir dem bewusst. Auch muß meist nachts die mäßig befahrene Bundesstraße 3 völlig eigenverantwortlich und ohne Absicherung durch uns überquert werden! Rundenlängen: 1. Runde ("Trailrunners Paradise"): 48,7 km, 1305 Höhenmeter 2. Runde ("Buckelpiste"): 54 km, 1525 Höhenmeter 3. Runde ("Külfüberquerung"): 37,8 km, 789 Höhenmeter 4. Runde (Finale"): 20,4 km, 441 Höhenmeter (Wendepunktstrecke) Es kann sein, daß bis zur Austragung im Frühjahr noch minimale Änderungen des Streckenentwurfs vorgenommen werden müssen. Die kann Auswirkungen auf Längen- und Höhenangaben haben. Beachte immer mal "Was ist neu?" Beschreibung 1. Runde (48,7 km) Ein Traum im Hildesheimer Wald. Dies ist das Waldgebiet, was Stammgäste schon auf der alten dritten Runde erleben durften. Dennoch: Eine gewisse Herausforderung an Deine Fähigekeiten, mit Deinem GPS-Gerät navigieren zu können. Du bist viel auf Single-Trails unterwegs. Wir starten den STUNT nun erstmals am Sportplatz in die andere Richtung, so wie früher die vierte Runde. Du siehst etwas rechts von Dir bereits den riesigen Fernsehturm auf dem Griesberg. Dort oben bist Du gleich. Dahinter erstreckt sich den Bergrücken hinab Richtung Bad Salzdetfurth der erste geniale Single Trail. Nach der ersten Aid-Station läufst Du über den Single-Trail des Bosenberges hinab ins Tal und sehr steil über den Tosmarberg auf neuem Verlauf zum Söhrer Forsthaus. Von dort eine kleine Schleife wieder auf den langen Rücken des Tosmarberges, den Du nun in gesamter Länge bis Diekholzen genießen darfst. Ist echt toll da oben. Eins der Highlights unserer gesamten Gegend. Am Hildesheimer Aussichtsturm erwartet Dich die nächste Aid-Station. Nach einer Schleife über moderate Forstwege gehts auf einen weiteren Single-Trail auf dem Kammweg, über den Du später Sibbesse erreichst. Beschreibung 2. Runde (54 km) Hier hast Du zwar etwas weniger Single-Trails, bekommst es mit den Höhenmetern aber richtig besorgt. Zunächst auf Forstwegen über die Berge hinab nach Alfeld. Herzlichen Glückwunsch, die Höhenmeter aus dem Tal darfst Du gleich wieder hoch. Single-Trail. Wahrscheinlich hier starker Bewuchs und Boden-Aufbrüche von Wildschweinen. Du bist hier im Hellen, aber etwas unheimlich ist das da schon.... Die nächste Verpflegung an der Grillhütte oberhalb Wrisbergholzen wieder auf der Sibbesser Seite der Berge. Durch die Feldmark geht es erstmal moderat nach Süden, bevor Du wieder einmal auf den Berg über den Rennstieg musst. Auf der anderen Seite gehts vom Adenstedter Waldsportplatz sehr trailig hinab ins Tal und im späteren Verlauf an Hörsum vorbei zur altbekannten Aid-Station an der Wanderhütte oberhalb Röllinghausen. Achtung, auf der jetzt folgenden zweiten Hälfte dieser Runde kommts in Sachen Höhenmeter ab jetzt ganz dicke. Allerdings ist die Landschaft hier aber auch ein Hochgenuß! Zunächst einfach gehts oft abwärts nach Alfeld. Dann aber schon heftig hoch auf den "Himmelbergturm". Wer die Zeit hat, sollte von oben einen atemberaubenden 360° Rundumblick genießen. Musst Du aber nicht machen. Lauf anschließend hinab zur nächsten Aid bei Eimsen. Du bist nun in den so genannten "7 Bergen". Zwischen Ostenberg und Sallberg musst Du steil berghoch. Das ist hier so ähnlich wie in der altbekannten "Wettenser Schlei", nur eben einen Berg daneben. Oben erreichst Du dann bald auf einem mühsamen Singe-Trail den höchsten Punkt der Strecke. Der Aussichtsturm steht auf der "Hohen Tafel" auf 395m über NN. Das Gefälle zur nächsten Verpfelung am Waldrand östlich von Brüggen ist nicht zu unterschätzen. Das geht hier fein und lange eine Forststraße hinunter. Zu schnell gerannt machst Du Deine Oberschenkelmuskulatur fertig. Und wenn Du unten an der Verpflegung bist, hast Du gerade mal 92 km. Anschließend gehts nach kurzer und auch landschaftlich superschöner Erholung wieder den Berg in einem abenteuerlichen Hohlweg hinauf, um nach Eberholzen wieder die Höhenmeter zu verlieren. Von Eberholzen nach Sibbesse gehts nun noch einmal in moderaten Steigungen durch den Wald und dann hast Du diese wirklich in der Summe der Höhenmeter anspruchsvolle Runde geschafft. Beschreibung 3. Runde (37,8 km) Auf Forstwegen laufen nun die schnelleren Teilnehmer in die Dunkelheit hinein in die 7 Berge. Die Wettenser Schlei, ein sehr steiler Abschnitt zwischen zweien dieser Berge wird auf anderem Weg als früher erreicht. Die Schlei gehts stei hinab Richtung Godenau. Die Aid-Station ist in Godenau nun an anderer Stelle am weithin sichtbaren Imbiß direkt an der Bundesstraße. So, zur Sache. Nun gehts in den Külf. Du läufst hier weithin genauso, wie in den zurückliegenden Jahren. Bloß eben genau in die andere Richtung, also nach Nord-Westen. Bitte achte hier ganz besonders auf die Orientierung. Dein GPS-Gerät ist auf diesem langen Single-Trail nur eine grobe Hilfe. Wenn Du richtig bist, bist Du aber für mehrere Kilometer immer durchgehend auf einem Single-Trail. Du läufst niemals querfeldein. Hast Du (nachts) den Trail verpasst und stehst irgendwo in der Botanik, empfehle ich Dir wirklich zurückzulaufen, bis Du wieder den Trail erreicht hast. Sonst verkeulst Du Dich da oben im Dunklen völlig. Nach dem Külf musst Du unten die Bundesstraße 3 vollkommen eigenverantwortlich und ungesichtert überqueren. Du hast hier weit über 100km in den Knochen. Bitte bleibe aufmerksam. Die Straße ist an dieser Stelle eine gnadenlose Rennstrecke. Kurz vorm Bahnübergang bei Bantheln findest Du die zweite Verpflegung auf dieser Runde. Ab der nächsten Ortschaft Rheden geht es wie früher gewohnt nach Sibbesse zurück. Wir werden am Sportplatz wieder das kleine Flutlicht für Dich eingeschaltet haben. Du siehst das Rundenziel schon weit voraus. Jetzt nur noch das Wendepunkt Finale. Beschreibung 4. Runde (20,4 km) - Wendepunkt bei Streckenhälfte Das Finale des STUNT 100 erlebst Du überwiegend am Waldrand Richtung Barfelde. Du läufst wie auf der ersten Runde nach links vom Sibbesser Sportplatz weg hoch zum Waldrand. Im kleinen Bogen auf der Strecke kurz vor Barfelde solltest Du exakt auf die Orientierung achten, die dort zugegebenermaßen nicht sehr leicht ist. Der Wendepunkt ist in der bekannten Garage in Barfelde. Auf dem gleichen Weg mit gehts zurück, so daß Du hoffentlich noch einmal mehrere andere Teilnehmer treffen wirst. Endlich in Sibbesse hast Du es geschafft! 100 Meilen Trail im Leinebergland mit 4000 Höhenmetern. Für alle, die das das erste Mal schaffen, beginnt nun ein ganz anderer läuferischer Lebensabschnitt. "There is nothing but 100 miles!" |